Wappen Restaurant Bei Marko
Kroatische Gastlichkeit seit 1971

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Restaurantkritik aus der
Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, 07. September 2007
:  

KOSTPROBE
 
"Wer 'Bei Marko' einkehrt, den erwarten balkanische Verhältnisse. Wie amüsant die sein können, hat Rainer Wagner in der List erlebt.
 
Ein Reservat für Schaschlik
 
Für manchen Hannoveraner soll der Balkan ja spätestens bei den Kasseler Bergen beginnen. In Wirklichkeit findet man eine Oase balkanischer Gastlichkeit mitten in Hannover: in der List. Darauf kommt man nicht unbedingt, wenn man "Bei Marko" ankommt. Die Lage an der viel befahrenen Ecke Ferdinand-Wallbrecht-Str. und Lister Kirchweg ist alles andere als idyllisch. Und von außen sieht man nicht viel. Die verschiedenenfarbigen Fenstergläser erlauben allenfalls den Blick auf viel botanischen Fensterschmuck. Und man erfährt von Schmuckfenstern, die offenbar die zuständige Brauerei gestiftet hat, dass es dieses Ecklokal "seit mehr als 25 Jahren" gibt, und ist nun auch schon wieder elf Jahre her. Drinnen gibt es Urkunden zum 30. und zum 35. Jubiläum zu sehen, gleich neben Sprüchen wie "Vegetarier leben nicht länger, sie sehen nur älter aus" oder 13 Gründen, warum Bier Frauen vorzuziehen sei.
Wer erst einmal eingetreten ist, kommt sich vor, als wäre die Zeit stehengeblieben. Wände und Decke sind mit dunklem Holz verkleidet, die Gitterabtrennungen der Sitznischen sind mit kleinen Webteppichen abgehängt. Die Lampen haben Flechtschirme, die Tischdekoration könnte aus dem Musterbuch der siebziger Jahre stammen, ist aber blitzsauber. Im Hintergrund ist auf einem Plakat die alte, im Bürgerkrieg zerstörte und mittlerweile wieder aufgebaute Brücke von Mostar zu sehen. Am Tresen hängt eine kroatische Fahne, doch die Devise des jovialen Wirts Marko Bosnjak lautet: "Keine Politik". Und ein besonders guter Sliwowitz stammt von einem alten Freund, einem Serben.
Auf den Fensterbänken drängen sich die Pflanzen so dicht, dass man hofft, es mögen keine fleischfressenden darunter sein - andererseits würde die Fleischportion auf dem Teller auch für botanische Mitesser reichen. Ganz nebenbei: Der Zustand des Pflanzenschmucks erlaubt in einem Restaurant immer Rückschlüsse darauf, wie gepflegt das ganze Haus ist. Her waltet offenkundig eine umsichtige Hausfrau.
Aber wir wollen ja nicht nur gucken, sondern auch schlucken. Deshalb gibt es zum Auftakt in kleinen Phiolen eine Mischung aus Birnenlikör und Sliwowitz: ein hübscher Appetitanreger. Und Appetit braucht man. Beispielsweise für den Grillteller à la Marko: Dafür bekommt man zwei Cevapcici, ein zartes Schweinekotelett, einen ebenso gelungenen Schweinefiletspieß (alias Raznjici) und dünn geschnittene, fast kross gebratene, aber dennoch nicht trockene Leberscheiben und zwei Kugeln Djuwetschreis übernehmen zusammen mit erfreulich krossen Pommes frites die Begleiterrolle. Dazu noch Krautsalat und Ajvarsauce.
Das ist Retro in Reinkultur.

Klassisch auch das Schaschlik nach Art des Hauses in typischer würziger Sauce, das Fleisch zart mürb, das Gemüse dazwischen  - Tomaten, Paprika und Zwiebeln - nicht verkocht, sondern noch knackig.
Dazu trinkt man am besten ein Bier. Die Weinauswahl ist sehr übersichtlich, aber der offene, trockene Plavac ist ein süffiger Roter, der auch noch großzügig eingeschenkt wird. Und wenn es kein stilles Wasser gibt, tut es hannoversches Leitungswasser auch gratis. […]
Fazit: Eine kulinarische Zeitreise."






 Im Mai 2009  wurden die berühmten  "Bei  Marko" Cevapcici in einem Beitrag bei der  ZDF-Drehscheibe Deutschland  vorgestellt!

 (Ausstrahlung am 11.05., 12.15 Uhr ZDF)
 Hier ein Foto vom Dreh-Set in der Küche:

ZDF-Dreh


Schaschlik
  Schaschlik nach Art des Hauses

Grillteller à la Marko
  Grillteller à la Marko

Trogir